Nachbericht EXPO 4.0 / WETEC 2020: Mimaki feiert den Kreativ-Wettbewerb „Gin Label Contest“ mit der Preisverleihung

von links: Silber, Gold, Bronze

  • Finale vom „Gin Label Contest“: Am 30. Januar 2020 fand die Preisverleihung mit einem Get Together am Stand von Mimaki (Halle 3, 3A10) statt.
  • Mimaki selbst zeigte die neuesten Trends und Möglichkeiten der Labelproduktion auf.
  • Mimaki nahm am neuen Messeprogramm „3D Print WORLD“ teil, um die Besucher über aktuelle Fortschritte und Einsatzmöglichkeiten des 3D-Drucks zu informieren.

Gin Label Contest – Mimaki Deutschland initiierte im Sommer 2019 einen Wettbewerb, der für alle Werbetechniker, Druckdienstleister und Nachwuchskräfte konzipiert war. Im „Gin Label Contest“ wurden die Teilnehmer gebeten, ein Etikett für eine fiktive Gin-Flasche zu designen und im Digitaldruck zu produzieren. 147 Anmelder, darunter 50 Einsender, brachten ihre Kreativität und Technik auf einem Gin-Etikett zusammen.

Vier Juroren (Hisashi Takeuchi, Geschäftsführer Mimaki Deutschland GmbH, Bettina Tabel, Professorin für Wirtschaftsingenieurwesen Medien an der Hochschule der Medien Stuttgart, Horst Rothenberger, Technical Support Specialist Avery Dennison Graphics und Reflective Division Europe, Wolfgang Plonner, Geschäftsführer WNP Verlag) nahmen die etikettierten Gin-Flaschen unter die Lupe und krönten drei Personen zu Gewinnern. Zudem haben sieben weitere Exponate die Juroren überzeugt.

  • Gold-Preis: Oliver Teutsch (Foltec Werbetechnik Engadin AG)
  • Silber-Preis: Demi Wäckerle (Hochschule Mainz)
  • Bronze-Preis: Michael Hochkirch (printline Flensburg GmbH)

Weitere Nominierungen der Besten 10: Christina Pribitzer und Manuel Zechner (Cake Kommunikation), Cüneyt Gürkan (LSD GmbH), Markus Tuma (Teibrich GmbH), Paul Papalecca, Peter Barczynski (DCC Dirtbike Custom Collabo), Renate Gresser (RG Design GmbH), Robin Miller.

Der Erstplatzierte Oliver Teutsch wies den Weg, wie man aus der Masse hervorsticht: Nicht nur das reduzierte, unkonventionelle Etikettendesign, sondern auch die feine Plottarbeit mit der Darstellung des Stuttgarter Fahrplans wurde hoch anerkannt. Demi Wäckerle spielte ebenfalls mit Merkmalen der Stadt (Topografie, Name „STR Gin“) und der Reliefeffekt durch Klarlack machte ihr Werk zu etwas Besonderem. Eine durchdachte Datenerstellung mit beidseitigem UV-Druck, der nur im Digitaldruck möglich ist, brachte Michael Hochkirch den dritten Platz ein. „Wir möchten uns bei allen Teilnehmern für Ihre Zeit und Mühe bedanken. Die Qualität der Labels haben unsere Erwartungen übertroffen, wir selbst erhielten Inspirationen und die Entscheidung ist nicht einfach gewesen“, kommentierte Hisashi Takeuchi bei der Preisverleihung.

Mimaki organisierte am 30. Januar 2020 ein Get-Together für die Gewinner, Juroren, Partner und Messebesucher am eigenen Stand. Die Gewinner erhielten einen Siegerpokal, eine Urkunde und den Preis (Gold: Japan-Reise, Silber: Amsterdam-Reise, Bronze: 500 € Wertgutschein von Avery Dennison). Michael Hochkirch konnte aus terminlichen Gründen die Messe nicht besuchen, stattdessen nahm sein Mimaki-Fachhändler Werner Diekmann von EPS Elektronische Publishing Systeme GmbH den Preis entgegen. Außerdem wurden alle zehn Exponate während der Messezeit am Mimaki-Stand präsentiert.

von links: Demi-Wäckerle, Oliver Teutsch, Werner Diekmann (in Vertretung von Michael Hochkirch

von links: Hisashi Takeuchi (Mimaki-Deutschland) und Oliver Teutsch

Mimaki als Wegweiser der Labelproduktion
Die Labelproduktion ist ein Kerngeschäft vieler Werbetechniker. Neben dem Gin Label Contest zeigte Mimaki eigene Kreationen mit verschiedenen Maschinen, sowie Medien und informierte die Besucher über die neuesten Trends und Möglichkeiten der Labelproduktion.

  • Mimaki UCJV300-75: Der UV-LED Rollendrucker ermöglicht einen hochwertigen Druck auf diversen Medien, der mit einem Solvent- oder Latexdrucker nicht kompatibel ist. Auf der Wetec wurde die metallisierte Polyesterfolie eingesetzt, um vor allem die Markenartikler aus dem Luxusbereich zu begeistern.
  • Mimaki JV300-160 Plus in Kombination mit dem Schneideplotter CG-FXll160Plus: Der neue Solventdrucker druckte mit Spezialfarbe Orange verschiedene Motive in einem Zug. Neben jeder Datei wurden Bar Codes mitgedruckt, damit die weitere Verarbeitung (Schneiden) ohne Unterbrechung durchgeführt werden konnte. Diese neue RIP-Funktion „ID Cut“ eignet sich für kleine oder personalisierte Etikettenproduktion, um Zeit und Material zu sparen.
  • Mimaki CJV300-160 Plus: Die Print & Cut Maschine stellte unter Beweis, dass präzise Konturschnitte auch mit einem integrierten Solventdrucker und Schneideplotter möglich sind. Technisch aufwendige Labels mit feinen Kurven und Ecken veranschaulichte die hohe Qualität der Maschine.

UCJV300-75 im Einsatz mit der Chromfolie

Faszination 3D-Druck
Dieses Jahr eröffnete Wetec ein neues Programm namens „3D Print WORLD“. Auf der Sonderfläche (Halle 3, Stand 3B72) stellte Mimaki den 3D-Vollfarbdrucker 3DUJ-553 und das kleinformatige Einsteigermodell 3DFF-222 aus. Zweck dieser Ausstellung und des Fachvortrages „Div3Deeper–10 Millionen Farben in einer neuen Dimension. Der 3D-Druck als Zukunftsmodell der Werbetechnik“ war, die Messebesucher über neue Chancen, Schwierigkeiten und Probleme der herkömmlichen 3D-Druckmethoden aufzuklären. Miriam Irie, 3D-Produktspezialistin der Mimaki Deutschland GmbH, fasst ihre Messeerfahrung zusammen: „Wir sind auf reges Interesse und große Neugier gestoßen. Besonders fasziniert waren unsere Besucher von der Farbvielfalt und -intensität sowie dem Detailreichtum unserer Muster und davon unsere 3D-Drucke einmal in die Hand nehmen zu können. Begeistert von der hohen Resonanz der Besucher konnten wir viele Fragen über den 3D Druck, die Mimaki Technologien und Anwendungsmöglichkeiten beider Systeme in der Werbetechnik beantworten und hoffen, damit auch künftig neue Wege in der Werbetechnik urbar gemacht zu haben.“

Feine Detaildarstellung mit 3DUJ-553